Eine meiner Kindheitserinnerung beinhaltet den Genuss vom Sonntagskuchen!

Im Sommer Erdbeerkuchen auf der Terasse, mit Schlagsahne oder einfach einen gekauften Biskuitboden mit Pfirsichen belgegt- aber bitte mit Sahne….:))

 

Was ich aber niemals mochte war der Tortenguss, egal ob rot oder weiß, ich hab ihn immer abgepult. Und auch hier in meiner kleinen Familie gibt es manchmal einen Sonntagskuchen. Gestern habe ich euch mein Waffelrezept eingestellt, heute gibt es ein Kuchenrezept, man könnte fast den Eindruck bekommen wir würden nur essen oder ans Essen denken. Tja, was soll ich sagen, wir sind Genussmenschen. Wir essen gerne, wir kochen gerne, wir backen gerne. ALLE! Auch unser Pubertier findet langsam Gefallen daran, einerseits freut es mich sehr, andererseits geht es dann oft hoch her in der Küche- warum?! Nun ja, wer mit einem Pubertier zusammen lebt, der versteht was ich meine, es gibt sicher die Pubis, die immer geduldig sind, einfach trotz Pubertät ausgeglichen. Mein allerliebstes Pubertier möchte alles mal eben machen und können. Und ist nicht so geduldig mit sich selbst und uns, wenn es nicht gleich funktioniert. Nun gut, auch Elternpubertiere haben nicht immer die Geduld, die erforderlich ist, es mit Humor zu nehmen.

Da fällt mir ein, wollt ihr euch etwas Gutes tun, lest oder hört „DAS PUBERTIER“ von Jan Weiler. Es ist wahnsinnig komisch. Das Hörbuch liest der Autor selbst und er liest es gut. Eine angenehme Stimme (das finde ich sehr wichtig bei einem Hörbuch). Wir haben Tränen gelacht, alle drei. Und als Kommentar sagte mein Pubertier:  “ Da siehst du mal Mama, was wir Pubertiere manchmal aushalten müssen…“ Hihi, alles klar! 

 

Zurück zum Kochen und Backen: Unser Sohn hat vor Jahren ein Notizbuch von seiner Patentante bekommen. Das dient nun als Koch- und Backbuch. Er hat bestimmte Lieblingsrezepte: Omas Buletten, Opas Gyros, Papas Soße Bologne, meine mit Spinat und Fleischwurst gefüllten Canneloni und nun sind noch Bierklopse dazu gekommen. Im vergangenen Sommer (er war gerade 12) hatte ich einen Arzttermin und überlegte auf der Rückfahrt was ich Schnelles koche. (Es waren Sommerferien) Komme ins Haus und denke, hmmmmm, was duftet so lecker??? Ihr glaubt es nicht, mein Sohn hatte gekocht! Gefüllte Canneloni. Mit selbstgemachter Bechamelsoße. Er war so aufgeregt ob es wohl schmeckt und ist gleich ein paar Zentimeter gewachsen, denn es schmeckte super!!! Inzwischen sucht er sich auf einer bestimmten Seite im Netz Rezepte, die er dann mit einem von uns ausprobiert.

 

Heute habe ich allerdings alleine gebacken. Unseren Lieblingskuchen, Käsekuchen. Jammi! Das, was ich am Käsekuchen nie so mag ist der Boden. So hab ich vor Jahren glücklicherweise im WWW ein Rezept gefunden für einen Käsekuchen OHNE Boden. Wir lieben ihn….am besten schmeckt er uns lauwarm.

 

Hier ist er und das Rezept gibt es für euch gleich dazu….wenn ihr ihn backt, lasst es euch schmecken. Ich verabschiede mich erstmal, es windet nicht mehr sooo stark und ich behaupte unser Timmy muss mal raus- obwohl ich weiß er geht nur mit mir raus, damit ich nicht so alleine bin….schönen Restsonntag für euch <3

Bianca

 

 

Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen

Käsekuchen

1kg Magerquark, 200g Zucker, 125g Butter oder Magarine (in der Mikrowelle verflüssigt), 4 Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Puddingpulver für Vanillepudding, 2 El Weichweizengrieß für Süßspeisen, Saft von einer Zitrone. Alles miteinander verrühren, in eine gefettete Form geben (hier meine Lieblingskäsekuchenform von Greengate), bei 175 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen. Am besten lauwarm genießen.